Zuckerhut – Rio de Janeiro

In einem Online-Reiseführer las ich, man könne den Zuckerhut auch zu Fuss ersteigen. Ich zog die Seilbahn vor. Ich konnte mir das auch nicht so recht vorstellen, waren es doch genau genommen zwei Berge, der Berg Urca und der Zuckerhut *)
Erfreulich ist, es gibt Ermässigung für Senioren, auch für Ausländer.
Der interessierte Besucher stellt fest, die Talstation ist neben einer Kaserne der Marine und fast am Strand gelegen. In kurzer Zeit sind die circa Mittelstation, der Berg Urca erreicht.

Dort ist eine Plattform mit schöner Aussicht auf die Stadt, den Strand Copacabana, den Flughafen für Inlandsflüge Santos Dumont, den Corcovado mit der Christus-Statue/Cristo Redentor, das Meer mit den auf Reede liegenden Schiffen sowie auf die Nachbarstadt von Rio, Itaroi.


Doch es soll auf die Spitze gehen in circa 395 m Höhe. Wieder per Seilbahn -berühmt durch den James Bond-Film Moonraker – Streng geheim – ist der Gipfel erreicht. Stühle laden zum Verweilen ein.
Wunderschön und sehr faszinierend … bis von Richtung der Corcovado (Christus-Statue) ein Unwetter herzieht. Gottseidank hatte ich meinen vor der Reise bei Lidl gekauften Regenponcho mitgenommen …

Der Reiseführer verbirgt weitere Überraschungen, denn eigentlich müsste der Zuckerhut ja Zuckerbrot heissen, denn pao de acucar bedeutet wortwörtlich übersetzt ja eben dieses…

Auf der anderen Seite des Atlantiks, im Kongo, finden sich Bergformationen mit dem selben Gestein wie dem des Zuckerhuts

Der Zuckerhut liegt im Stadtteil Botafago, er ist gut mit dem Bus zu erreichen.

*) Auf den Berg Urca führt ein Wanderweg, zumindest ein Teilstück ist begehbar.