Außenkabine (mit eingeschränkter Sicht)

Das Unternehmen Pullmantur bietet mehrere Kabinenklassen. Von der fensterlosen Innenkabine auf den unteren Decks bis zu Suiten, einige mit Balkon, in unmittelbarer Nähe zur Brücke.

Meine Wahl fiel – vorwiegend preisbedingt – auf eine Außenkabine (mit eingeschränkter Sicht). Schiffserfahren ist mit bekannt, je höher die Kabine, desto stärker ist der Wellengang spürbar. Auf dem schiffsmittigen Deck Sieben, näher zum Bug als zum Heck, buchte ich meine Kajüte.

Die Kabinengröße dieses Typs schwankt zwischen 11,30 bis 16,50 m². Es besteht Auswahlmöglichkeit zwischen einem Doppelbett oder zwei Einzelbetten. Einige wenige Kabinen verfügen über ein ausklappbares Oberbett. Neben einem Schreib-/Frisiertisch, TV, Telefon und Safe bietet das Zimmer einen großen Schrank mit fünf Fächern und zwei circa 1,5 Meter langen Kleiderstangen. Die Temperatur lässt sich im üblichen Temperaturbereich regeln. Die Klimaanlage ist laut und somit nicht die ganze Nacht betreibbar.

Im Badezimmer mit Dusche und WC findet sich ein Haartrockner und eine ausziehbare Wäscheleine. Die Vakuumtoilette ist sehr sensibel. In den ersten Tagen hörte ich mehrere Gespräche, dass Passagiere drei bis vier Mal spülen mussten. Aus ihren Erzählungen konnte ich das Problem schnell erkennen. Der Deckel wurde nicht geschlossen. Ohne Vakuum ist die Saugleistung nur ineffektiv.