Cataratas do Iguaçu / Cataratas del Iguazú

Die Iguacu-Wasserfälle in Brasilien oder Iguazu-Wasserfälle in Argentinien gehören zusammen, politisch sind beide Ufer durch die Grenze von Argentinien und Brasilien getrennt. Es gibt keine Brücke in dem Bereich und auch keine Fähre. Jeder Teil muss daher extra besucht werden. Für die brasilianische Seite von Foz do Iguacu aus, für den argentinischen Teil von Puerto Iguazu. Der Fluss ist der Rio Iguacu bzw. Iguazu.
Es lohnt sich unbedingt, beide Staaten zu besuchen. Von Brasilien aus sieht man gut auf die argentinische Seite, dort liegen auch die meisten Fälle. In Argentinien kommt man näher an die Fälle heran.

Die Wasserfälle sollen im Durchschnitt circa 65 m hoch sein und haben eine Gesamtausdehnung von 2.700 Meter. Um die 20 große und über 250 kleine Wasserfälle bilden das Gesamtgebiet.

In Brasilien geht der Besucher – auch hier zahlen Ausländer wieder erheblich mehr an Eintritt – nach einer Busfahrt in Halbhöhenlage den Weg zu dem Endpunkt der Fälle, der Blick ist nach Argentinien gerichtet.

Hier Bilder von der brasilianischen Seite:

Der Park in Argentinien ist weitläufiger angelegt, mit verschiedenen ausgeschilderten Wegempfehlungen. Oft geht man auf Eisenstegen, die im Wasser sind. Eine Schmalspurbahn fährt zum Bahnhof. Von dort führt ein Steg zum Garganta del Diabolo, dem Teufelsschlund.
Alle werden feucht dort, also schnell die Fotos gemacht …

und Fotos von der argentinischen Seite:

Sowohl links von Rio Iguacu bzw. rechts vom Rio Iguazu leben Nasenbären, die geradezu auf die Touristen warten. Wenn diese nicht freiwillig füttern, werden diese dann auch schon mal angefallen, um den Inhalt der Taschen zu stehlen und dann zu verspeisen. Erfreulich sind hingegen die vielen Schmetterlinge.