Mit dem Zug durch die Schweiz nach Italien


Bad Kreuznach – Frankfurt – Mailand – Rom – Bari – Bologna – Bozen – Konstanz und zurück (mit Bahn und Taxi, weil die SSB (Schweizer Bundesbahn) keine Lokführer hatte…)

siehe auch Hostels bzw. Hotel und etwas Statistik: 231.705 Schritte entsprechen 141,88 km (lt.Polar Loop)

26.06.

Wieder ein trüber grauer Vormittag und die Hoffnung, dass die von der Schweiz betriebeneDSCN3964S-Bahn auch nach Singen fährt (was dann auch der Fall war).
in Singen war eine gewisse Pause bis zur Weiterfahrt mit der Schwarzwaldbahn von Singen nach Karlsruhe über der höchsten Punkt in St.Georgen (806 m) und vielen Tunnels. Der Zug war sehr voll.DSCN3965  DSCN3966
Ab Karlsruhe mit dem IC nach Frankfurt am Main, Bis zur Weiterfahrt nach Bad Kreuznach war noch Zeit, die 2. Halbzeit des Fussball-EM-Spieles Deutschland gegen die Slowakei (3:0) anzusehen und einen Happen zu essen.

Gegen 21:45 Uhr war ich dann wieder zu Hause.

25.06.

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Konstanz empfängt mit grauem Himmel, trotzdem Bummel durch die Altstadt, viele Menschen sind unterwegs.

 

 

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Eindrucksvoll ist die Stephanus-Kirche mit den Wandmalereien und das Münster mit der Krypta. Davor war Blasmusik und ein Infofest kirchlicher Gruppen.

 

Dann an der Uferpromenade DSCN3945entlang zur Mall Lago, die irgendwie an das Skyline-Plaza in Frankfurt erinnert, nur das dort viel weniger Schweizer sind…..

 

24.06.

Die Briten treten aus der EU aus, in Italien streikt das Bahnpersonal und das Bett ist viel zu weich gewesen o tempora o mores !

Danke ÖBB, der Zug ist gefahren. Doch dann: 30 Min. Verspätung in Zürich, den Anschlusszug verpasst und auf Anraten des Kondukteurs den Zug nach Weinfelden genommen. Dort fielen Züge aus wegen fehlender Lokführer und der Zug, der dann bis Konstanz fahren sollte, stoppte im Kreuzlingen und alle mussten aussteigen. Der Lokführer wurde für einen anderen Zug gebraucht…!!! so die Ansage.
Mit anderen Gestrandeten dann mit dem Taxi nach Konstanz gefahren.

23.06.

Kurz mal Internet – der Nachmittag wird heiß in Bozen und es wurde heiß mit 34 Grad.

Am Vormittag Fahrt mit der Seilbahn nach RittenDSCN3889

 

 

und nach der Rückkunft Besuch bei Ötzi im seinem Museum. Und Einkaufsbummel durch die beiden Laubengänge, dort war es angenehm kühl.


 

 

22.06.

Schöne Bahnfahrt von Bologna nach Bozen, ab Verona wurde die Landschaft gebirgig.

Hostel in Bahnhofsnähe in der 2.Etage ohne Lift…. und schlechtem Internet ? und angenehmer Ausstattung und ordentlichem Bad. Hier ist man in Mitteleuropa❗️? es gibt normale gewohnte Steckdosen …

 

21.06.

Lange Bahnfahrt an der Adria entlang, teilweise direkt am Meer, von Bari nach Bologna mit 40 Min. Verspätung.
Schönes Zimmer im 6.Stock, aber nur sehr anfälliges Internet. Und kein Deutschlandspiel im TV… dafür Stadtbummel durch die geschäftige Innenstadt.
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Schöner Ausblick vom Hostelzimmerfenster auf die City.

 

20.06.

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Wo es einen Hafen gibt, gibt es auch einen Strand – in Italien auch Lido genannt. Das ist in Bari auch so, um dort hin zu gelangen, muss man die Strandpromenade entlang laufen, um irgendwann zum Strand zu kommen mit Umkleidekabinen, Duschen, Toiletten und Strandbar. Erstaunlich war, wie viele der italienischen Menschen im schul- und arbeitsfähigen Alter am Strand waren…

Nach dem Strand gings die Promenade zurück in die Altstadt und durch diese hindurch zum Hafen, wo mindestens 7 Kreuzfahrschiffe und Fähren festgemacht waren.
In einer Gasse in der Altstadt, es war bestimmt die Nudelgasse, sassen Frauen vor den Häusern und stellten verschiedene Nudelsorten her, welche dann auf grossen Gittern getrocknet wurden.
In der Hosteldepandance ist nun mächtig was los, Italiener sind eingezogen.

 

Internet dank OneChips Holland gegenüber…

19.06. immer noch kein Internet und deshalb auch keine Fotos

In der Nacht in Bari nach einigen Suchen das Hostel gefunden, eigentlich den Mann gefunden, der den Schlüssel für eine Wohnung in der Nachbarschaft hatte – dort ist in einem Wohnhaus die Zweigstelle – direkt an einer vielbefahrenen Kreuzung….DSCN3752

Gemeinschaftsdusche – Rohr aus der Decke ohne Brausekopf – und GemeinschaftsWC. Alles war sauber.

Am nächsten Morgen in einer Bar das übliche italienische Frühstück und Regen, Regen, Regen. Im Bahnhof einen Stadtführer gekauft und dann los Richtung Meer. Um die Altstadt herum kann man am Meer gehen, irgendwo war auch ein Hafen mit einem Kreuzfahrtschiff.DSCN3755
Die Altstadt von Bari liegt auf einer Landzunge und ist von einer Stadtmauer umgeben. In der Altstadt pulsiert das Leben: Schreierei aus den Häusern, Grillen vor der Haustür, Wäsche unter Plastikfolie von den Balkonen … und die Sucherei nach der Grabeskirche vom heiligen Nikolaus.
Diese Grabeskirche ist orthodox und sehr beeindruckend, besonders die Krypta. Dann durch

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den Regen, Regen, Regen zur Basilika, die in einem sehr schlichten Stil sehr viel Charme und Würde ausstrahlt.

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Auf dem Platz vor der Kirche standen wieder Soldaten, ich hoffe immer, die haben nichts zu tun, denn abschreckend wirken diese (auf mich) nicht.
Gegen Nachmittag hörte der Regen auf und das Bett rief zum Nap…DSCN3753

 

 

18.06.

kein Internet und deshalb keine Fotos und kein Beitrag

Eintrag wurde im Zug geschrieben – es gab am 18.06. keine Möglichkeit zum Hochladen.

Wieder Kaffee und süßes Hörnchen im Stehen im Cafe direkt neben dem Hotel. Danach fertig gepackt und bezahlt. DSCN3751Das Gepäck kann in Hotel bleiben – der Zug von Rom Termini nach Bari fährt erst um 18 Uhr – es ist der einzige Zug am Tag mit dem Ziel Lecce.

Ziele waren Santa Maria Maggiore mit der üblichen strengen Kontrolle – mein Beutel wurde kontrolliert, ich nicht 😉 – mich beeindruckt die Decke dieser Kirche, obwohl sie etwas den Eindruck macht, gleich einzustürzen… DSCN3709Daneben war ein Kaufhaus UPIM, wo es schön kühl war.

Weiter zu Fuß zur Verbindungsstrasse Altar des Vaterlandes und Kolloseum – das erst seit dem Mittelalter so heißt.. Dazwischen ist das Forum Romanum mit einer seht stimmigen Kirche

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incl. Kreuzgang San Cosma und Damiano. Diese Kirche sieht aus wie eine Kirche der Arianer – in Ravenna gibt es ähnliche Kirche mit ähnlichen Motiven.

Rundgang ums Kolloseum, es war heiss, und dann zum Altar des Vaterlandes an der Piazza Venecia. Was ich nicht wusste, man kann in das Monument hinein… Anschliessend Aufstieg zur Statue von Marc Aurel.

Nach einer Hitzepause und Cola als Stärkung wurde der Rückweg zum Bahnhof gesucht und Fontana di Trevi “gefunden“… 😉 DSCN3724

Doch dann klappte es und kurz vor 17 Uhr konnte im Hotel das dort deponierte Gepäck abgeholt werden.
im Termini muss man, wie sonst in Italien auch, warten, bis der Bahnsteig angezeigt wird und bevor man in den Zug kommt, wird wieder kontrolliert.

Der Zug war bis auf den letzten Platz belegt, der Kontrolleur kannte Interrail-Pass nicht und wollte etwas die Terz hinsichtlich Eintragungen machen…

Die vier Stunden Fahrt wurden unterbrochen von Stopps in Caserta, Benevento, Foggia und Baletta. Viele Tunnels waren auf der Stecke.

 

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Frühstück im Stehen, weil eine amerikanische Gruppe alle Sitzplätze belegt…. 😉 .

Fortsetzung der Stadtrundfahrt, Schwerpunkt war an diesem Tag der Vatikan mit der Engelsburg und das alte Rom. Vor St. Peter muss man anstehen, weil Mensch und Gepäck durchleuchtet wird – nur Pacemaker`s dürfen unkontrolliert durch – wie im Kreml in Moskau … 🙂 .
Die Kirche ist schon beeindruckend, wenn nur nicht die vielen Touristen drin wären. Mit hat die Pieta und das Grab von Johannes XXIII. am besten gefallen. Johannes Pail II. liegt nun nicht mehr unten, sondern oben in einem Seitenschiff. Interessant war auch die Post mit den Papstbriefmarken und die Schweizer Garde.

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Ab der Engelsburg fährt der Hoponhopoff-Bus weiter zur Piazza Venecia, Von dort kommt man gut zur Bocca delle Verita und zum Vestalientempel.IMG_0746

Am Abend dann Abendessen neben dem Hostel, Nudeln mit Tomatensosse und Oliven und einen grossen gemischten Salat und ein alkoholfreises Bier.

16.06.

ROM – machte nicht mehr so viel Spass wie früher – DSCN3610überall Schlangen wegen der strengen Kontrollen und überall Polizei und Militär.

Am Morgen lange Suche nach dem Touristen-Büro im Bahnhof, das sich dann als Verkaufsagentur entpuppte. 48 Std.-Ticket für den Hoponhopoff-Bus gekauft und gleich eingestiegen am Termini. Es ging, wenn es ging, im Schneckentempo voran. Fontana di Trevi angesehen, so gut das ob der Mittouristen ging 😉 DSCN3604und die Münze mit der linken Hand über die rechte Schulter ins Wasser geworfen…. Danach die Spanische Treppe gesucht und gefunden, leider wird diese renoviert und ist gesperrt. Doch das anschliessende Viertel entschädigt ein bisschen durch seine romantischen Gassen. Ab der Piazza Venecia Weiterfahrt zur Endstation Termini.
IMG_0727In Termini gibt es direkt beim Ausgang zum Hostel ein Supermarkt – Rolltreppe runter, und dann gleich rechts – neben dem Eingang zu den Toiletten.
Und im Zimmer kleiner Ab- und Entspann-Nap… 😉 – am Abend spielt bei der EM Deutschland gegen Polen.

Und warm war es.DSCN3611

15.06.

Heute geht’s erst zum Bahnhof und dann nach Rom. Auschecken war problemlos, die Fahrt mit der Metro zum Hauptbahnhof auch (umsteigen in Loreto). Getränke und Brötchen usw. sind im Hauptbahnhof in Mailand doch sehr teuer…. Einfach auf den Bahnsteig darf man nicht, es wird schon vorher kontrolliert. Auch ist die Gleisanzeige im Fahrplan nicht unbedingt identisch mit dem tatsächlichen Abfahrtsgleis. Reserviert war im Wagen Nr. 9 – also ganz weit draussen
Innen sind es bequeme Plätze, das Gepäck wird am Eingang des Waggons deponiert, Jeder Waggon hat 2 Toiletten. HaltepuDSCN3582nkte waren Bologna, Florenz und ein Vorort von Rom, bevor Roma Termini nach sehr vielen Tunnel erreicht wurde.
Das Hostel liegt ca. 50 m vom Seiteneingang entfernt, es ist alt und schaun wir mal…. 😉 – besonders der Aufzug hat was – mit Baucheinziehen geht’s…

In Rom ein kleiner Spaziergang zur Kirche Santa Maria Maggiore und kleines Abendessen in Bahnhof Termini.

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14.06.

In der Nähe des Hostels in Mailand kann man in einer Bar/Bäckerei italienisch (Kaffee und Hörnchen) frühstücken, Der Kaffee war sehr lecker…
In Mailand gibt es für die Metro (gilt auch in Bus und Strassenbahn) eine Tageskarte für derzeit € 4,50 – lohnt sich nach 3 Fahrten.

Erstes Ziel war die Galeria Vittorio Emanuelle II.- toll. DSCN3536

Und dann war der Dom das nächste Ziel, DSCN3561dort gibt es strenge Einlasskontrollen! Mit Taschenmesser ist nichts mit reinkommen, ich legte meines unter eine Werbetafel… und bekam es wieder. Auch auf die Terrasse die selbe Prozedur… Messer unter Werbetafel, strenge Einlasskontrolle mit Körperscanner (Pacemaker werden wie in China und Russland vorbei geführt ;-)).

DSCN3572  DSCN3571  Danach Stadtbummel durch die Einkaufsstrassen wie Via  Montenapoleone und Via delle Spiga, vorher kleiner Rast im McD mit fast sauberen WCs.

Kurzer Besuch der Burg. Getränke kosten bei Strassenhändlern € 1,00 – um das Hostel herum gibt es keine Geschäfte wie bspw. Bäcker und Metzger, also ist es dort ein „lebendes Viertel“.

imageGepackt ist schon mal…..
Am Morgen des 13.06. geht es los; um 07:54 Uhr mit der Bahn, ab dem Hauptbahnhof Bad Kreuznach.

Die Hinfahrt nach Frankfurt war nicht so einfach, da seit einigen Tagen /wieder mal) das Zugmaterial von Vlexx ausfällt. Dank FACEBOOK konnte ich verfolgen, ob und wie Züge fahren. So ging ich kurz vor halb 8 zum Bahnhof, und erreichte den Zug, der normalerweise um 07:32 Uhr losfährt. Mit ca. 20 Minuten Verspätung kam dieser RE durch, laut Internet war das an diesem Vormittag der letzte Zug, der noch den Frankfurter Hauptbahnhof erreichte.

Die Weiterfahrt war dann gut, im ICE ohne Reservierung im 1. Wagen Platz gefunden und zügig ging es nach Basel SSB – dort war ein Reisepuffer von 2 Stunden eingeplant, falls die DB mal wieder Zicken macht. Basel ist teuer,DSCN3522 ein Kaffee kostete bspw. € 5,00
Die Fahrt über die Alpen über Luzern und Bellinzola war entspannt, der italienische Zug bequem und leer… Schweizer wurden an der Grenze streng kontrolliert, mussten ihre Geldbörsen öffnen und Briefkuverts ausleeren…DSCN3528

Nach einigem Fragen und sehr netten und hilfsbereiten MailänderInnen DSCN3529fand sich der Weg über 2 Metrolinien zum Hostel, das direkt an der Metrotreppe liegt. Das Hostel ist fast wie erwartet, hat jedoch leider keine Küche, keinen TV- und Aufenthaltsraum.

 

13.06. Bad Kreuznach – Frankfurt am Main – Basel SSB – Mailand über
Luzern und Bellinzona

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15.06. MailandRom über Florenz

 

 

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Tischservice in den Frecciarossa

18.06. RomBari über Benevento und Foggia

21.06. BariBologna über Termoli und Rimini
diese Züge waren reservierungspflichtig

 

 

22.06. BolognaBozen über Verona Porta Nuova, Rovereto und Trento

DSCN392124.06. BozenKreuzlingen über Innsbruck, Feldkirch und Buchs und
           KreuzlingenKonstanz mit dem Taxi, da die SSB
keine Zugführer hatte und 4 Züge deshalb ausgefallen sind

26.06. KonstanzBad Kreuznach über Singen und mit der
Schwarzwaldbahn nach Karlsruhe und weiter über Frankfurt am
Main