MV/MS Monarch – Public Areas (unter Deck)

Ein Kreuzfahrtschiff ist eine schwimmende Hotelanlage. Unter Deck sind nicht nur Zimmer, sondern allerlei Zerstreuungsmöglichkeiten geboten. Die folgende Übersicht vermittelt einen Eindruck vom höchsten Punkt des Schiffes bis zur Wasserlinie.


Deck 14

Auf Deck 14 ist die 360 Grad Bar & Lounge angesiedelt. Ab 16:00 Uhr geöffnet ist der Zugang von Besuchern unter 16 Jahren nicht gewünscht. Ein ruhiger Ort, welcher zum Lesen, Entspannen und Kartenspielen einlädt.  Der 360 Grad Rundumblick wird lediglich durch die Kletterwand am Heck des Schiffs getrübt.


Deck 12

Im vorderen Teil des Schiffes ist der gegen Zusatzgebühr betretbare The Waves Yacht Club beheimatet. Dieser Club bietet eine ruhigere Atmosphäre beim morgendlichen Frühstück sowie einen exklusiven Balkon mit mehreren Liegeflächen.

„Normale“ Schiffsreisende finden im oberen Stockwerk neben Sitzgelegenheiten, das Frühstücksbuffet, ab Nachmittag auch die Pizzabäckerei (gratis), das Buffet für die Abendstunden und eine Getränkeausgabe vor. Insbesondere zu Frühstückszeit sind hier noch freie Tische zu finden.


Deck 11

Die Essensausgabe des Buffet (Frühstück und Mittagessen) ist auf Deck 11 beheimatet. Im hinteren Teil des Schiffes findet sich der Teens-Club (13 bis 17 Jahre) und eine kleiner Raum mit Videospielen (gegen Bezahlung). Neben Air-Hockey sind vier Auto-Spiele und drei Schießspiele geboten. Der Flipper funktioniert nicht.


Deck 10

Deck 10 bietet im hinteren Teil den Guppy-Club, die Kinderbelustigung.


Deck 9

Deck 9 steht im Zeichen der körperlichen Ertüchtigung und Verschönerung. Frisör, Kosmetiksalon und Massage sind geboten. Eine kleine Sauna ist vorhanden. Neben diesen kostspieligen Gegebenheiten bietet Deck 9 einen kostenlosen Fitnessraum. Neben Geräten und Freihantelbereich wird in einem Bereich circa vier Mal am Tag ein Kurs (Bauch-Beine-Po, Spinning, Yoga) angeboten.


Deck 8

Ab 23:00 Uhr öffnet die Disco Cyan auf Deck 8. Der einzige Ort, mit Ausnahme der Restaurants mit Gläsern aus Glas, anstelle der sonst üblichen Plastikbecher. Die Cyan Disco ist der Arbeitsplatz von DJ Clover, unter uns Reisenden nach wenigen Tagen als schlechtester DJ auf allen sieben Weltmeeren verschrieen.


Deck 7

Meine Heimat, Deck 7. Neben meiner Kajüte bietet Deck 7 kleine Konferenzräume, täglich für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Sehr beliebt, die Bastelstunde. 30 Minuten vor Beginn reihten sich Damen ab 60 Jahren auf um einen der begehrten Plätze zu erhalten.

Salon Rendez Vous. Eine Lounge mit mittiger Tanzfläche. Am Morgen ein ruhiger Platz, nimmt der Trubel am Nachmittag zu. Auf der Tanzfläche spielen Gäste gegen Animateure Bingo, Riesen-Jenga und Riesen-Vier-Gewinnt. An den Seiten sind Tische mit eingelassenen Schachbrettern und Mühlespielfeldern untergebracht.

Im hinteren Teil des Schiffes ist der sich über zwei Stockwerke ziehende Broadway Showroom. Über die Qualität der Shows habe ich an anderer Stelle berichtet. Die Sitzreihen sind bequem und bieten ausreichend Platz. Die Akustik ist, für ein Schiff, angemessen bis gut.


Deck 5

Deck 5 ist ein „halbes Deck“, im Vorderteil ist es durch eine Zischentreppe unterteilt, vermutlich aus Gründen der Statik. Auf Deck 5 wird den Besuchern ein Spielkasino geboten. Hier findet sich passenderweise der einzige Geldautomat des Schiffes. Dem Spielkasino angegliedert ist die so genannte Sportsbar. Bedingt ist dieses durch Sportwetten. Zu meiner Überraschung wird kein Sport übertragen.

Neben dem Kasino liegt die Bar Fragata. Eine im Maritimen-Stil gehaltene Bar, die vorwiegend Kaffee ausschenkt. Die Bar ist zur Frühstückszeit geöffnet und durchgehend gut frequentiert. Die großen Fenster, nahe der Wasserlinie, erlauben einen guten Blick auf die Weite des Ozeans. Am Abend spielt in der Ecke der Bar eine Band und eine Sängerin gibt bekannte Lieder, im Swing / Big-Band-Stil, zum Besten.

Im Eingangsbereich der Bar sind die Plaketten der angelaufenen Häfen abgebildet. Bei jedem Erstbesuch der Monarch (und anderer Kreuzfahrschiffe) ist es üblich, durch den Hafenmeister eine Urkunde, Plakette oder einen Gedenkteller zu erhalten.

Im hinteren Teil des Schiffes ist der untere Zugang des zweistöckigen Broadway Showrooms.

Deck 5 bietet Einkaufsmöglichkeiten. Mittig der Einkaufszeile ist eine Tapas-Bar untergebracht. Laut Werbung dürfen Männer hier warten, solange ihre Frauen das Geld ausgeben. Linkerhand der Bar ist ein kleiner Souvenirladen mit Monarch-Artikeln (T-Shirts, Taschen, Schiffsmodelle). Anschließend folgt ein Schmuckgeschäft mit teuren Uhren sowie Ketten und Ringen aus Gold und Silber. Günstiger Schmuck wird in den Vitrinen im Bereich vor der Tapas-Bar angeboten. Rechterhand der Bar ist ein Geschäft mit Kleidung und Parfum untergebracht. Daneben folgt der Klassiker: Alkohol und Zigaretten. In einem kleinen Regal wird Zahnpasta, Duschgel und allerlei freiverkäufliche Arznei angeboten. Zum Ende der Einkaufszeile bietet ein Fotograf seine Dienste feil.


Deck 4

Deck 4 steht im Zeichen des Kundenservices. Rezeption und Terminal zum Buchen der Landausflüge sind geboten. Eine sogenannte Bibliothek bietet acht Stühle, einen Tisch und eine Bücherwand mit sage und schreibe 18 Büchern. Auf der anderen Seiten stehen sechs  Computer für den kostenpflichtigen Internetzugang bereit. Wer den überteuerten Zugang buchte, darf kostenlos ausdrucken. Das Restaurant Boreas ist hinter der großen Lobby untergebracht.


Deck 3

Das Restaurant Auster (Abendessen) und die Foto-Galerie (Preis pro Foto  mindestens 5 Euro) sind auf Deck 3 beheimatet.


Deck 1

Auf Deck 1 darf nicht fotografiert werden. Es ist der Zugang zum Schiff. Zwei Metalldetektoren, zwei Durchleuchter für Gepäck und zwei Schiffsmitarbeiter, welche die Karten beim Verlassen und Zugang des Schiffes scannen.


Wege und Gänge / Decks 2 & 6

Deck 6 ist die andere Hälfte des „halben Decks“ von Deck 5. Hier sind ausschließlich Gästezimmer untergebracht. Deck 2 bietet ebenso durchgehend Gästezimmer („Holzklasse“).

Über sechs Kilometer an Wegen und Gängen verbinden die einzelnen Zimmer, Decks und den Außenbereich. Verlaufen ist nahezu unmöglich. Zwei große Aufzugsstrassen (im hinteren Teil zwei Aufzüge, im Mittelteil vier Aufzüge) bieten eine Alternative zu den großen Treppen. Ein Schiffsmodel verdeutlicht in jeden Stockwerk, wo beziehungsweise was sich dort befindet.

Im hinteren Bereich finden sich große Fensterfronten zwischen den Aufzügen und Gängen. Wer es ruhig mag, findet hier einen ungestörten Platz.