MV/MS Monarch – Public Areas (auf Deck)

Ein Kreuzfahrtschiff ist eine schwimmende Hotelanlage. Zentraler Platz eines Hotels ist der Pool und die Sonnenliegen, ebenso auf der Monarch. Neben Pools und Sonnenliegen bietet der Außenbereich weitere Orte zur Entspannung, Belustigung und körperlischen Aktivität. Die folgende Übersicht vermittelt einen Eindruck vom höchsten Punkt des Schiffes bis zum niedrigsten (für Passagiere zugänglichen) Punkt des Außenbereiches auf Deck 7.


Deck 13 / 13 ½

Deck 13 bietet einen circa drei Meter breiten Rundlauf um den Pool. Sonnenliegen sind vorhanden. Durch die Gitterstruktur der Reling ist der Fahrwind spürbar. Im vorderen Teil sind überdachte Sitzgelegenheiten aus Rattan aufgestellt, vor dem Eingang zu den Fahrstühlen, Deutsch und russisch sprechend Touristen reservieren ab 06:30 Uhr die Plätze durch Handtücher und Bücher. Es ist nahezu unmöglich, einen Platz zu erhalten. Zum Pool hin ist eine kleine Empore mit DJ-Pult aufgestellt. Im Rahmen der Karibik-Fahrten spielt hier eine Band.

Beidseitig führt eine Treppe ein halbes Stockwert höher, auf das Dach des Buffetraumes. Eine große Fläsche entlang des Radarturmes und der Navigationsanlage ist mit Sonnenliegen aus Holz bestückt. Beim Ein- und Auslaufen ein beliebter Ort für Fotografen und Schaulustige. Für mich, aufgrund fehlenden Schattens und Strahlung der Radaranlage, kein empfehlenswerter Ort für ein Sonnenbad.

Hinter dem Schornstein bietet Deck 13 eine circa sechs Meter hohe Kletterwand. Die Nutzung ist gegen Bezahlung möglich.

Farbig markierte Griffe markieren Routen in unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Am oberen Ende sind eine Glocke und eine Kamera untergebracht. Beim Schlage der Glocke erzeugt die Kamera das im Preis inbegriffene Erinnerungsbild. In der ganzen Zeit habe ich einmalig einen Kletterer an der Wand gesehen.


Deck 12

Poolbereich. Zwei circa 15 Meter lange und circa 1,90 Meter tiefe Schwimmbecken. Am Rand sind 3 Meter für Kinder (Wassertiefe circa 60 cm) durch ein Metallgitter abgetrennt. Mittig zwischen beiden Pools sind zwei Whirlpools unter einem Zeltdach untergebracht. Rechts und links davon stehen Duschen. In Abhängigkeit zum Wellenangang des Ozeanes bilden sich im Pool kleinere Wellen und eine angenehme Strömung. Das Schwimmen, in den mit salzigen Wasser gefüllten Pools, erinnert an das Schwimmen im Meer. Die Wellen bewegen das Schiff tangential, radial und axial. Dieses ermöglicht es für immer eine kurze Zeit „Bergauf“ und „Bergab“ zu schwimmen, beziehungsweise einen Höhenunterschied, zusätzlich zu den Wellen, zu überwinden. Ein merkwürdiges, spannendes Gefühl.

Entlang des Pools sind in zwei Reihen Liegen aufgestellt. An die hintere Reihe schließt sich eine Tischreihe mit jeweils vier Stühlen pro Tisch an. Dazwischen ein Mittelgang und erneut eine Tischreihe, abschließend zur verglasten Reling. Diese hinteren Tische bilden den Raucherbereich.

Zwei Bars sind im Außenbereich untergebracht. Die Bewirtung der Bar gestaltet sich wetterabhängig. Bei wenig Wind ist die große Bar am Bug des Schiffes Anlaufstelle für Durstige. Diese, einem geschwungenen Buchstaben „L“ nachempfundene, Bar ist von vier Seiten bedienbar.

Im hinteren Ende des Pools, unterhalb des Schornsteines, liegt Bar Nummer zwei. Eine kleine, nur frontal zugänglich Bar.

Zwischen Bar und Heckbereich sind, wie auf Deck 13, Toiletten untergebracht. Durch eine Glaswand ist der hintere Bereich vom Poolbereich getrennt. In diesem Bereich sind nahezu keine Gäste anzutreffen. Ein großer hölzerner Boden ist das Parkett für den angebrachten Basketballkorb. Links und rechts hinter dem Korb stehen zwei Tischtennisplatten. Schläger sind an der Wand hinterlegt, Bälle fehlen (vermutlich gegen Geld zu beziehen).


Deck 12 bis Deck 7

Vom hinteren Teil von Deck 12  führen mehrere kleine Treppen bis zum Weg auf Deck 7. Auf jedem Deck sind circa zwei bis 4 Meter Fläsche zwischen Treppe und Reling vorhanden. Durch die Treppen gibt es Schatten. Hier habe ich häufig gesessen, ein Buch gelesen und aufs Meer geschaut.


Deck 7

Deck 7 bietet einen Jogging-Pfad um das ganze Schiff. Insgesamt über 400 Meter. Joggen ist unmöglich , mit Ausnahme weniger Stunden am Morgen. Ab Mittag ist es ein beliebter Ort zum Spazierengehen oder Walken. Auf Jogger wird keine Rücksicht genommen. Abends sind die Bereiche um den mittig verlaufenden Salon der Treffpunkt für Raucher, wiederum kein Rücksichtnahme auf Jogger.

Der Bugbereich bietet einen schönen Ausblick auf Sonnenuntergänge und beim Anlegen auf die Ankerkette bzw. die Taue zur Befestigung. Schnell haben weitere Besucher dieses bemerkt. Bereits 30 Minuten vor Sonnenuntergang stehen diese in zwei Reihen wartend an.