Wangfujing-Straße

Die Wangfujing-Staße (nahe der verbotenen Stadt) ist eine der bekanntesten und wichtigsten Einkaufsstraßen Pekings. An beiden Enden dieser Fußgängerzone befinden sich große Einkaufzentren. Links und rechts der Straße befinden sich Boutiquen aller international bekannten Designer, sowie der größten inländischen Handelsketten. Selbstverständlich fehlen hier nicht die großen internationalen Fast-Food-Anbieter und Peking-Duck, sowie größere Chinesische-Restaurantketten.

Kleinere Geschäfte verkaufen Souvenirs und dazu passende Gegenstände. Der Volksmund würde es als Nippes bezeichnen. Bezieht sich der Begriff Nippes (der Wortbedeutung nach) auf Kunstgegenstände, trifft der Begriff nicht zu. Es handelt sich vorwiegend um Plastik-Massenwaren. Hin und wieder sind Geschäfte mit tatsächlicher Kunst (wenngleich immer noch für den breiten Markt) zu finden.

Mittig der Straße befindet sich der Beijing Department Store. Dieser ist von außen leicht durch einen Turm (mit etwas Ähnlichkeit zu Big Ben) zu erkennen. Vis-a-vis befindet sich der Foreign Languages Bookstore. Neben CDs, DVDs und einem Kaffee kann man dort tatsächlich Bücher zu kaufen. Dabei haben die meisten Bücher einen engen Bezug zur China. Chinesische Geschichte, chinesische-Kochbücher und Sprachkurse dominieren das Angebot.

Am südlichen Ende der Fußgängerzone befindet sich die U-Bahn Station Wangfujing Subway.

Das nördliche Ende der Fußgängerzone bildet die bronzene Statue eines traditionell gekleideten chinesischen Mannes, welcher eine Rikscha zieht. Vor der Rikscha bildet sich gewöhnlich eine lange Schlange von offensichtlich Touristen, um sich in der Rikscha fotografieren zu lassen. Wie in der verbotenen Stadt war auch hier mein Vater ein beliebtes Fotomotiv.

Neben der eigentlichen Wangfuging-Straße verläuft westlich die Wangfujing snack street. Kleine Stände verkaufen Essen „auf die Hand“ bzw. zum Essen am Stand. Natürlich ist es hier Menschenüberladen. Vorwiegend essen dort Einheimische. Für ein Restaurant bzw. einen Imbisstand ist dieses immer ein gutes Zeichen. Als problematisch erweist sich, dass kaum jemand Englisch spricht. Somit ist es teilweise schwer zu erkennen, was nun genau an Essen verkauft wird. Frittierter Seestern, frittierte Seepferdchen am Spieß oder Skorpion sind zwar mit bloßem Auge zu erkennen. Eine Erklärung, welche Teile man davon essen kann, oder nicht, wäre hilfreich. Ich habe kaufte mariniertes Rindfleisch am Spieß. Mein Vater ist bzw. war der Überzeugung, dass es sich um Hundefleisch handelte. Was es auch war, es hat zumindest geschmeckt und keiner von uns ist daran erkrankt.

Der Empfehlung eines Reiseführers folgend besuchten wir auch „The Malls at Orient Plaza“. Diese Mall ist tatsächlich außergewöhnlich. Sie war nahezu menschenleer.