Zugfahrt: Berlin – FFM – nach Hause

Nach Flügen, kontinentübergreifenden Zugfahrten, Ostseequerung per Fähre sowie länderübergreifenden Busfahrten endet unsere Fahrt nahezu unspektakulär mit einer nächtlichen Zugfahrt von Berlin nach Frankfurt-Süd.

Der Zug ist auf nächtliche Pendler ausgelegt. Die Sitze sind angenehm und lassen sich zurückstellen. 15 Minuten nach Abfahrt dimmt der Zugbegleiter das Licht und zumindest für mich sind mehrere Stunden Schlaf am Stück möglich. Ausstieg in Frankfurt-Süd. Niemand auf dem Bahnsteig, im Bahnhofsgebäude halten sich zwei, drei Betrunkene warm und warten, wie wir, auf den ersten Bus beziehungsweise die erste S-Bahn des Tages.

Mein Vater nimmt die S-Bahn bis zum Hauptbahnhof und anschließend die Regionalbahn. Ich fahre mit der Straßenbahn bis zur Stadtgrenze. Unabhängig von einander,  überlegen wir beide die restlichen Meter von Bahnhof zur Wohnung per Taxi zurückzulegen, um ein weiteres Verkehrsmittel hinzuzufügen. Die „sparsame schwäbische Hausfrau“-Prägung ist stärker. Nach den langen Fußmärschen im Urlaub sind die 10 Minuten mit Gepäck nun nahezu lächerlich.

Auf mich warten eine Dusche und vier Stunden schlaff. Über Umweg mit Haarschnitt beim  Frisör geht es noch vor zwölf Uhr für fünf Stunden zurück zur Arbeit. Am Abend betrachte ich meine Fotos und beende zufrieden den letzten Tag der Reise.